Welcher Weihnachtsbaum ist der richtige?

Anke/ Dezember 5, 2018/ Xmas/ 0Kommentare

Nordmanntanne, Edeltanne, Fichte? Welcher Weihnachtsbaum ist der richtige für mich?

Heiligabend rückt immer näher, nicht nur Deko und Schmuck, sondern auch der Weihnachtsbaum will bald gekauft sein. Als ich mich das erste Mal selbst fragen musste, was für ein Grün für unsere erste eigene Wohnung und unser Fest geeignet sei, durchforstete ich erstmal alle Arten von Bäumen – Nordmanntanne, Edeltanne, Fichte. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied?

Wie du den perfekten Weihnachtsbaum findest

Ich stelle euch jetzt acht Baumarten vor. Danach wisst ihr garantiert, welcher Weihnachtsbaum am besten zu euch passt.

Der Klassiker: Die Nordmanntanne

Kein Baum wird in Deutschland so oft als Weihnachtsbaum verkauft, wie die Nordmanntanne. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit aus. Ihre Nadeln sind glänzend-tiefgrün und weich. Aufgrund der Festigkeit ihrer Nadeln und Zweige ist sie auch für schweren Schmuck geeignet. Duften tut die Nordmanntanne nicht. Preislich gehört sie zu den teureren Weihnachtsbäumen.

Die Edeltanne (Nobilistanne)

Die Edeltanne ist ein Alleskönner. Sie ist noch haltbarer als die Nordmanntanne und liegt als Weihnachtsbaum in der gleichen Preisklasse. Ihre Nadeln sind weich und blaugrün. Das schöne: Sie riecht sehr intensiv und natürlich. Auch die Edeltanne hat keine Probleme damit, schweren Baumschmuck zu tragen.

Die Blaufichte (Blautanne)

Auch die Blaufichte ist ein Klassiker unter den Weihnachtsbäumen, allerdings hat sie nur eine mittlere Haltbarkeit. Durch ihre starken und gleichmäßigen Äste eignet sie sich besonders für sehr schweren Schmuck und für echte Kerzen. Sie riecht sehr stark nach Wald, ihre Nadeln stechen.

Die Fichte

Die Fichte ist eine der preiswertesten Weihnachtsbäume, allerdings hält sie sich nicht lange. Schon nach ein paar Tagen im Warmen verliert sie ihre dunkelgrünen und mäßig stechenden Nadeln. Wer sich also für eine Fichte entscheidet, sollte sie immer erst kurz vor dem Fest schlagen und aufstellen.

Die Rotfichte

Ähnlich verhält es sich mit der Rotfichte. Auch sie fällt in die sehr preiswerte Kategorie der Weihnachtsbäume, nadelt aber auch extrem schnell. Besondere Vorsicht ist beim Verwenden echter Kerzen geboten, denn sie kann sehr schnell in Flammen aufgehen. Die Rotfichte wächst sehr schlank und versprüht einen angenehmen Duft.

Kiefer

Die Kiefer ist vor allem in Deutschland ein eher ungewöhnlicher Weihnachtsbaum, der allerdings sehr lange frisch bleibt. Die Kiefer duftet sehr nach Wald, hat schöne Nadeln und einen ungewöhnlichen, aber interessanten Wuchs. Deshalb ist es auch etwas schwieriger, die Kiefer zu schmücken.

Douglasie

Die Douglasie riecht intensiv nach zitrus. Sie hat sowohl weiche, dünne Nadeln als auch dünne und biegsame Äste. Deswegen nur leichten Baumschmuck an die Zweige hängen! Ihre Haltbarkeit ist mittel, preislich ist sie etwas günstiger als die Blaufichte.

Colorado-Tanne

Der Colorado-Baum besitzt einen tollen Tannenduft mit zitroniger Note. Er wächst besonders dicht und hat lange, silbergraue Nadeln. Seine Äste sind eher weich, also nur für leichten Baumschmuck geeignet.

So bleibt dein Weihnachtsbaum garantiert frisch und fängt nicht an zu nadeln.

Bei mir ist es eine klassische Nordmanntanne geworden. 🎄 Wie sieht es bei euch aus? 🎅 Während des Schmückens empfehle ich euch einige Songs meiner Weihnachtsplaylist.

Am Weihnachtsbaum hängt eine Weihnachtskugel und ein Stern. Merry Christmas!

Quellen (eingesehen am 10.12.2017):
www.heimwerker.de
www.meinetanne.de
www.rp-online.de

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